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    Wie Führung und Marke zusammengehören

    Leadership Branding als HR-Erfolgsfaktor

    High Potentials fackeln in diesen Tagen nicht lange: Wenn sie nach ein paar Wochen feststellen, dass ihr Unternehmen nicht so ist wie das, was ihnen die Stellenanzeigen versprochen haben, suchen sie schnell von sich aus nach einer neuen Herausforderung. Mit bekannten Folgen.

     

    Workshop mit Stefan Nadenau von DES WAHNSINNS FETTE BEUTE.

    Neben der Enttäuschung und dem Ärger, die so eine vorzeitige Trennung mit sich bringen, kostet sie viel Geld: Alleine die Kosten des Recruiting-Prozesses bewegen sich meistens im fünfstelligen Bereich. Doch der eigentliche Schaden ist viel größer: Jenes Potential, das in dem Begriff High Potential steckt, kommt einfach nicht zur Entfaltung. Sei es, weil kreative und produktive Mitarbeiter von rigiden Strukturen ausgebremst werden, sei es, weil sie innerlich kündigen.  Fatal, weil strategische Projekte, die für die Unternehmensentwicklung wichtig sind, liegen bleiben. Die eigene Wettbewerbsposition verschlechtert sich. Wertvolle Zeit geht verloren.
    Fatal auch, weil es das Image beschädigt. Wer Vertrauen und Gestaltungsmöglichkeiten verspricht und Kontrolle und Hierarchien lebt, hat ein Problem. Eines, das sich in Branchenkreisen herumspricht und nebenbei auch noch auf Bewertungsportalen wie kununu einen Abdruck hinterlässt. Egal, was man davon hält: Außen hui, innen pfui? Der Geruch der Mogelpackung lässt sich nur schwer kaschieren.
    Recruiting unter falscher Flagge funktioniert nicht mehr. Fake-Traumarbeitgeber werden gekonnt enttarnt. Qualifizierte Arbeitnehmer haben es gelernt, sich nicht mehr blenden zu lassen. Nicht von Geld, nicht von leeren Versprechungen, nicht von Hymnen des Selbstlobes. Sie sehen die Arbeitswelt mit immer kritischeren Augen und orten negative Schwingungen mit den Antennen ihrer Empathie.

    Markenwerte als Richtschnur

    Und die Lösung? Unternehmen müssen im Alltag endlich wieder die Werte leben, die sie in ihren Mitarbeiter-Leitbildern und Wertekatalogen, in Stellenausschreibungen, auf ihren Websites und in ihren Slogans propagieren. Die Marke ist dabei der wertvollste Kompass. Marke ist nämlich nicht nur das Leistungsversprechen, das die Marketing-Abteilung in ihrer Arbeit über das Unternehmen in Richtung potentieller Kunden kommuniziert. Marke, das sind insbesondere die Markenwerte, die im Alltag gelebt werden. Auch die Unternehmenskultur ist Teil der Marke. Es gilt, die Markenwerte, die nach außen kommuniziert werden, und das tägliche Miteinander der Beschäftigten in ein stimmiges Gesamtbild zu bringen. Eine Mega-Herausforderung. Vor allem für die Führungskräfte.

    Führungskräfte in der Verantwortung

    Leadership-Branding setzt hier an, erklärt Stefan Nadenau von DES WAHNSINNS FETTE BEUTE:

    „In unseren Workshops entwickeln Führungskräfte ein einheitliches, markenwertbasiertes Führungsverhalten und erkennen, welche wichtige Vermittlungsfunktion ihnen zukommt: Sie sind Übersetzer der großen Markenwerte in die Welt ihrer Mitarbeiter. Authentisch ist die Übersetzung aber nur, wenn sie in Sprache und Verhalten der jeweiligen Führungskraft erfolgt. Will sagen: ihrer Persönlichkeit, ihren Erfahrungen, ihrem Führungsstil entsprechen. Diese markenorientierte Personalentwicklung ist intensiv – und sie ist unser Job.“

    Markenführung für Familienunternehmen, das ist die Kernkompetenz der Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE. Für Geschäftsführer Jörg Hesse hat das Thema Leadership Branding dabei eine große Bedeutung im Gesamtkontext: „Marke entfaltet ihre Wirkung immer von innen nach außen. Wer nur beim External Branding ansetzt oder sein Employer Branding ausschließlich mittels Hochglanzpolitur aufhübschen will, bringt die wahre Kraft einer Marke nicht zur Entfaltung. Auch Unternehmen, die jahrelang Erfolge gefeiert haben, merken durch das Thema Fachkräftemangel, dass sie ihren Markenkern durch widerspruchsfreie Führung viel aktiver kommunizieren müssen: Hier geht es um Werte und um Haltung – und damit um die Schlüsselfaktoren für langfristige und erfolgreiche Beziehungen im Arbeitsleben.“

    Hesse beobachtet in den Unternehmen, die sich für einen solchen Prozess entscheiden, spürbare und messbare Veränderungen: „Die Beteiligten spiegeln, dass sie ein gemeinsames Verständnis für Sinn, Zweck und Haltung entwickeln. Daraus entsteht ein gemeinsames Führungsverständnis. Unternehmenskultur wird wieder durchgängig erlebt, die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern, aber auch mit Kunden und Stakeholdern klarer und logischer. Daraus ergibt sich eine neue Schubkraft, die Grundlage für Wachstum und Entwicklung ist.“

    Mehr Infos unter: mawi.fette-beute.com