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    Stahlhallen Janneck

    Referenzobjekt: Für das Unternehmen Brüggen hat Janneck schon zahlreiche Bauprojekte umgesetzt.

    Perfektion als Antrieb

    Die Stahlhallen Janneck GmbH ist deutschlandweit aktiv: Von Husum im hohen Norden bis nach Ingolstadt und von Köln bis nach Halle an der Saale reichen die Baustellen des Molbergener Unternehmens. Auch im Ausland wurden größere Projekte in Texas, Algerien, Kasachstan oder Saudi-Arabien realisiert.

    Als nebenberufliche Tätigkeit in einem umgebauten Stall legte Karl-Heinz Janneck in den 80er Jahren am Standort Peheim die Basis für das heutige Unternehmen. Die positive Entwicklung führte dazu, dass der Unternehmer in den 90er Jahren den Betrieb in eine GmbH umwandelte und alle Geschäftsaktivitäten nach Molbergen verlagerte. Neben der Errichtung eines Neubaus erfolgten in den Folgejahren weitere Erweiterungen in der Produktion sowie der Bau eines zentralen Verwaltungsgebäudes. 2001 zog sich der Unternehmensgründer wegen eines Betriebsunfalls aus dem operativen Geschäft zurück. Seitdem führen Andreas Raker und Thorsten Bruns die Gesellschaft.

    Prestigeobjekt: Im Hannoveraner Zoo wurde eine besondere Stahlkonstruktion als 360°-Rundumbild errichtet.
    Fotos: Janneck

    Mit seinen gut 60 fest angestellten, zuverlässigen und gut qualifizierten Mitarbeitern verwirklicht das Unternehmen mehr als 100 Projekte jährlich. Das breite Kompetenzspektrum der Beschäftigten ist eine wesentliche Stärke, um jeden Auftrag in bester Qualität umzusetzen: Von der Planung und Umsetzung neuer und vorhandener Gebäude, über die Fertigung im eigenen Werk, die Lagerung und Logistik der einzelnen Elemente, bis zur gesamten Endmontage durch das eigene Fachpersonal entstehen so Stahlhallen und Sonderkonstruktionen aller Art. Der gut ausgestattete Maschinenpark, bestehend aus Teleskopladern, verschiedenen Arbeitsbühnen und Autokränen, ist eine wichtige Basis dafür, dass jedes Bauvorhaben problemlos gemeistert werden kann.

    Besonders stolz sind die Bauspezialisten auf die Fertigstellung des weltgrößten Panoramas „Amazonien“ in Hannover. Das 360°-Rundumbild aus einer Stahlkonstruktion mit einer Höhe von über 30 Metern und einem Umfang von über 110 Metern dient als Ausstellungsort für den Künstler Yadegar Asisi. In dem zylindrischen Baukörper wird die Landschaft des Amazonas dargestellt. Erreichbar über die Besucherplattformen in sechs, zwölf und 15 Metern Höhe kann der Regenwald aus verschiedensten Perspektiven betrachtet werden. Um dieses herausfordernde Projekt zeitgerecht fertigzustellen, kam es nicht nur auf eine gute Kommunikation und Abstimmung zwischen jedem einzelnen Mitarbeiter an. Hier mussten weitere Rädchen ineinandergreifen: Die Konstruktionszeichnung in 3D, termingerechte Bestellung der Materialien, Fertigung der Stahlbauteile, Lieferung zur Baustelle, zum Teil mit Sondergenehmigungen und letztlich auch die reibungslose Endmontage der einzelnen Komponenten vor Ort- nur durch ein perfektes Zusammenspiel, dass über die Jahre im Unternehmen gewachsen ist, konnte auch dieses Bauwerk fertiggestellt werden.

    „Unser Ziel ist Perfektion“ lautet das Motto

    Auch „schlüsselfertige“ Projekte stellen für Janneck kein Problem dar. In Rastede haben die Spezialisten gezeigt, dass sie über ein Maximum an Organisationsfähigkeit verfügen. Hier wurden in Kooperation mit Partnern eine 5000 qm² große Lagerhalle mit Verladezone und Büroräume zeitgerecht komplett fertiggestellt. Da verwundert es nicht, dass Janneck mit verschiedenen Kunden eine langjährige Zusammenarbeit pflegt und für sie oftmals mehrere Projekte realisiert. Das gilt zum Beispiel für den Landmaschinenhändler Schröder aus Wildeshausen oder die Firma Brüggen aus Herzlake, die über Jahre mehrere Aufträge an verschiedenen Standorten in die Hände des Janneck-Teams gelegt hat.

    „Unser Ziel ist Perfektion“ lautet das Motto. Um das zu erreichen, ist dauerhaftes Engagement notwendig: Verschiedene Schulungen, Unterweisungen und Fortbildungen der Mitarbeiter gehören ebenso dazu wie auch Zertifizierungen durch die Berufsgenossenschaft im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz oder nach der DIN EN 1090 sowie die Genehmigung für Schweißarbeiten nach EXC3. Pflicht sind auch regelmäßige Prüfungen von Ketten- und Hebezeugen, sowie E-Checks aller Elektrogeräte und UVV-Prüfungen, die zeitaufwendig und kostenintensiv, jedoch vor dem Hintergrund der hohen Qualitätsanforderungen selbstverständlich sind.

    Für den Hallenbauer hat sich diese Philosophie ausgezahlt: Immer wieder wird das Unternehmen auch für komplexere Projekte, die über den klassischen Hallenbau hinausgehen, zu Rate gezogen. Viele wissen die mehr als 25jährige Erfahrung und die Professionalität zu schätzen. Sonderkonstruktionen wie Förderbrücken, Bühnen oder Konstruktionen für den Anlagenbau realisiert Janneck genauso routiniert wie eine konventionelle Lagerhalle. Im Laufe der vergangenen Jahre sind so einige Prestige-Objekte entstanden, wie zum Beispiel die Emsland-Arena in Lingen. Das Dach besteht aus einer Gitterbinder-Stahlkonstruktion mit montierter Dachhaut, die speziell auf die akustischen Anforderungen der Konzerthalle abgestimmt wurde. Auch diese Konstruktion war eine Herausforderung für die Janneck-Spezialisten, die sie jedoch erfolgreich meisterten.

    Weitere Informationen: www.stahlhallen-janneck.de