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    Offboarding – nicht nur der erste Eindruck zählt

    Auch der letzte Eindruck zählt, um das Image des Unternehmens positiv in Erinnerung zu behalten.
    (Foto: Pixabay)

    Neben dem Eintritt in ein Unternehmen, ist auch der Austritt ein großer Schritt für den Mitarbeiter. Der letzte Eindruck beeinflusst das wahrgenommene Bild des Arbeitgebers stark. Von vielen Unternehmen wird die Wirkung des Offboardings jedoch bislang vernachlässigt.*

    Es ist wichtig sich vor Augen zu führen, dass der letzte Eindruck das Image des Unternehmens beim Austretenden stark steigern kann. Wird er unterstützt, wird der ehemalige Mitarbeiter positiv über das Unternehmen reden, es anderen empfehlen und seine Entscheidung eventuell irgendwann wiederzukommen wird leichter gefällt. Vor allem bei Praktikanten oder Werkstudenten, die in der Regel nur kurz im Unternehmen sind, kann so positives Marketing bei künftigen potenziellen Arbeitsnehmern betrieben werden.

    Modernes Offboarding: Arbeitsdokumente

    Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist, unabhängig der ursächlichen Gründe, ein sensibles Thema und birgt großes Konfliktpotenzial. Ein reibungsloser Ablauf beugt Konflikten vor und hilft einen Rechtsstreit zu vermeiden. Wichtig ist für den ausscheidenden Mitarbeiter, die benötigten Austrittsdokumente rechtzeitig zu erhalten. Andernfalls fehlen ihm Unterlagen für Bewerbungen oder um Arbeitslosengeld zu beantragen. Ebenso sollte die Urlaubsbescheinigung zeitnah zur Verfügung gestellt werden, damit der Urlaub beim neuen Arbeitgeber geplant werden kann. Im Idealfall wird der Prozess der Bereitstellung dieser Dokumente automatisiert und bei Ausspruch der Kündigung oder des Aufhebungsvertrages automatisch angestoßen. Die Dokumente können dann bereits am letzten Arbeitstag vorliegen und vom Vorgesetzten übergeben werden. Besonders für die Erstellung eines rechtssicheren Abschlusszeugnisses kann die Zeitersparnis durch die Nutzung professioneller Software immens sein und Sie beim gelungenen Offboarding unterstützen. Das Angebot von Haufe wurde zum Fachmedium des Jahres 2018 gewählt. Da bei der Software der Vorgesetzte direkt eingebunden wird, sparen Sie viel Zeit für inhaltliche Abstimmungen. Unter https://arbeitszeugnis.haufe.de/ finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

    Weitere Tipps zu Austritten

    Neben der Bereitstellung von Dokumenten, müssen auch interne Vorgänge koordiniert werden. Beispielsweise müssen die Beschäftigten Vollmachten sowie Unternehmenseigentum wie den Laptop zurückgeben, der Werksausweis muss gesperrt werden etc. Im Idealfall stellt das Unternehmen eine Checkliste zur Verfügung, die Vorgesetzter und Mitarbeiter gemeinsam durchgehen und alles, was erledigt wurde, abhaken können. Mit der Ablage des Dokumentes in der Personalakte des Mitarbeiters, ist immer nachweisbar, dass alle notwendigen Schritte erfolgt sind.
    Geht ein Mitarbeiter nicht von sich aus, ist es darüber hinaus empfehlenswert den Mitarbeiter zu unterstützen. Beispielsweise können Beratungsgespräche durch die Personalabteilung erfolgen, die den Mitarbeiter aufklären, was es zu berücksichtigen gibt, worauf es bei Bewerbungen zu achten gilt und wie er sich auf dem Arbeitsmarkt zurechtfindet.
    Mit jedem Mitarbeiter verliert Ihr Unternehmen wichtiges Know-How. Die Kunst besteht darin, dieses Wissen bestmöglich zu sichern. Durch die Einarbeitung des Nachfolgers oder durch den Aufbau eines internen Wissensmanagement-Systems ist dies gewährleistet.

    Fazit

    Ein reguliertes Offboarding erleichtert Unternehmen und Mitarbeiter den weiteren Weg. Der Mitarbeiter wird bestmöglich unterstützt, bekommt einen positiven letzten Eindruck und wird das Unternehmen weiterempfehlen. Mit wenigen Schritten wie spezieller Software oder Checklisten, haben Sie eine gute Basis für einen gut funktionierenden Prozess.

     

    *Ein Beitrag der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG