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Digitalisierung

Herausforderung für die Personalentwicklung

Digitalisierung ist das Thema 2018. Kaum ein Tag, an dem die Thematik nicht in den Medien seinen Platz findet. Vielfach wird dieser Trend als Jobkiller eingestuft – ohne die Chancen zu sehen. Gerade mit einer zusätzlichen Qualifizierung der Mitarbeiter lässt sich die Digitalisierung für Unternehmen erfolgreich nutzen. Unterstützung bieten verschiedene Formen der Weiterbildung, wie beispielsweise das Angebot der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) zeigt. 

Die Digitalisierung wird sich nicht aufhalten lassen. Im Gegenteil: Unternehmen und Institutionen müssen sich und ihr Geschäftsmodell prüfen und verstärkt digitalisieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Aber viele Unternehmen sind dazu noch nicht bereit oder in der Lage, konkrete Schritte einzuleiten, um diese Herausforderung zu meistern. Dazu braucht es neben entsprechenden Programmen und Tools natürlich Mitarbeiter, die in der Lage sind, komplexe Daten zu analysieren, Prozesse abzubilden, zu optimieren und im laufenden Betrieb zu implementieren. Grundlage hierfür sind Schlüssel-Qualifikationen in BWL und Informatik.

FHDW

Die FHDW-Professoren Dr. Thomas Jensen und Dr. Stefan Nieland (v.l.). Fotos: FHDW

Berufsbegleitende Qualifikation
Diese beiden Fachbereiche sind seit 25 Jahren die Grundpfeiler des Studienangebots der FHDW. Während sich Schulabsolventen überwiegend für ein duales Studium entscheiden, wählen Berufstätige das berufsbegleitende Studium. Egal ob als Erststudium mit Bachelor-Abschluss, als weiterführendes Studium zum Master oder, um sich auf Managementaufgaben vorzubereiten, als MBA-Programm. Eins haben alle berufsbegleitenden Studiengänge gemeinsam: Lehrveranstaltungen finden einerseits in Präsenzphasen an der FHDW oder andererseits mit Hilfe von synchronem E-Learning, bei dem der Dozent in einem virtuellen Klassenraum live eine Vorlesung hält, statt. Die Studienorganisation ist so aufgebaut, dass sich das Studium mit den betrieblichen Anforderungen gut verbinden lässt.

FHDW-Studienprogramm: Klare Fokussierung auf Marktanforderungen
Schon heute hat die FHDW mit den Studiengängen IT-Consulting, Software Engineering und Data Science neue Angebote in ihrem Portfolio, die den Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung in Unternehmen entsprechen. Dabei geht es unter anderem um die Automatisierung von Geschäftsprozessen, Integration von Sensordaten in Bezug auf Industrie 4.0 und Big Data Analysen. Weitere Themen sind automatisierte Beschaffung sowie Online- und Social Media-Marketing.
„Diese Studiengänge sind unternehmensgetrieben. Das heißt, wir haben konkrete Anfragen aus der Wirtschaft erhalten, diese Themen in das Studienprogramm zu integrieren“, erläutern die Professoren Dr. Stefan Nieland und Dr. Thomas Jensen. „Letztlich sind wir als Bildungsanbieter Mittler zwischen den Interessen von Unternehmen und Studierenden. Nur wenn unser Studienangebot beiden Kundengruppen gerecht werden, können wir uns erfolgreich am Markt behaupten.“

Weitere Informationen: www.fhdw.de

KONTEXT
Die FHDW bietet Unternehmen unterschiedliche, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten: das Zertifikatsstudium oder passgenaue Seminare und Schulungen. Die FHDW-Zertifikatsstudien sind Weiterbildungsangebote, in denen sich Mitarbeiter speziell in einem Studienfach/Modul berufsbegleitend qualifizieren. Die Teilnehmer legen am Ende des Fachmoduls eine Prüfung ab und erhalten ein Zertifikat mit entsprechenden Credit Points (ECTS-Punkte). Diese können sogar auf ein Hochschulstudium angerechnet werden. Eine Kombination mehrerer Module ist auf Wunsch ebenfalls möglich.
Bei individuell entwickelten Seminaren und Schulungen werden Umfang und Inhalte mit dem jeweiligen Unternehmen gemeinsam festgelegt.  Die Schulungen können in der FHDW oder vor Ort im Unternehmen stattfinden. „Diese Programme sind stark an der Praxis des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet, man könnte sagen: „Ostwestfälisches hands-on“, so die Professoren Nieland und Jensen.