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    Allgemeine Land- und Seespedition (A.L.S.)

    Ausbildung schafft neue Fachkräfte: Christoph Dahlmann (Mitte) bildet seit Jahren junge Menschen aus. Foto: A.L.S.

    Ausbildung als Win-Win-Projekt

    Neue Wege in der Ausbildung geht die Allgemeine Land- und Seespedition (A.L.S.): Sie setzt auf Kooperation und bietet damit Auszubildenden einen breiteren Zugang zu Wissen und Know-how.

    Die Ausbildung junger Menschen ist für Christoph Dahlmann Ehrensache. Seit Jahren investiert der Geschäftsführer der Allgemeinen Land- und Seespedition GmbH (A.L.S.) mit Sitz in Arnsberg in die berufliche Ausbildung, um Fachkräfte für seinen Betrieb zu sichern und ihnen einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. „Ausbildung ist wichtig, sie verlangt Engagement und Zeit, schließlich sollen die künftigen Mitarbeiter möglichst viel Know-how erwerben und Freude an ihrer Tätigkeit haben. Da liegt es nahe, zu überlegen, wie man die Ausbildungszeit möglichst optimieren kann“, sagt Dahlmann, dessen Unternehmen seit fast 30 Jahren am Markt ist und individuelle Transportdienstleistungen auf dem Landweg, zu Wasser sowie in der Luft anbietet. Der anhaltende Wachstumskurs des Logistikdienstleisters fordert ebenfalls zum Handeln.
    Zusammen mit zwei Partnern, der WEPA Hygieneprodukte GmbH und der Gössling Spedition GmbH hat der Unternehmer eine Kooperation geschlossen, um künftig für den Beruf Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung eine neue Form der Ausbildung zu schaffen.
    Das Konzept sieht vor, dass jeweils ein Auszubildender fest zu einem Unternehmen gehört, hier verbringt er zwei der insgesamt drei Ausbildungsjahre. Jeweils sechs Monate geht der Azubi „fremd“ und absolviert einen Teil seiner Ausbildungszeit in den beiden Partnerunternehmen.

    „Das ist ein Projekt, bei dem wir alle nur gewinnen können“

    Christoph Dahlmann ist von der außergewöhnlichen Idee überzeugt: „Die Auszubildenden bekommen eine fachlich breite und umfassende Qualifizierung. Außerdem lernen sie alle Facetten des Berufsbildes kennen. Und da sie über den Tellerrand des eigenen Betriebs schauen, wird die Ausbildung insgesamt abwechslungsreicher und interessanter.“

    Menschen, die eine Ausbildung in der Logistikbranche absolvieren, entscheiden sich für einen Beruf, der von Flexibilität und Organisationstalent geprägt ist. Neben der Disposition und Organisation von Transport- und Logistikdienstleistungen, gehören auch Tätigkeiten wie die Organisation und Lagerung von Gütern zum Aufgabenfeld.
    In der Praxis der Kooperationspartnerschaft sieht das dann zum Beispiel so aus: Beim Hygienepapier-Hersteller WEPA lernen die Auszubildenden die effektive Lagerung von Gütern, und setzen sich mit der Terminierung der entsprechenden Auslieferung auseinander. Bei den beiden Speditionsbetrieben erfahren sie, wie Laderaum bereitgestellt und der optimale Versand koordiniert wird.

    „Das ist ein Projekt, bei dem wir alle nur gewinnen können: Die Auszubildenden haben bei erfolgreicher Abschlussprüfung die Chance auf eine dauerhaft abwechslungsreiche Tätigkeit. Wir können auf Mitarbeiter setzen, die über umfangreiches Wissen verfügen, das über die rein logistischen Dienstleistungen hinausgeht“, freut sich Christoph Dahlmann auf den Beginn des Ausbildungsjahres im nächsten Jahr.