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Weißer Ring

Richard Oetker setzt sich für Opferrechte ein

 Richard Oetker ist von der Bundesdelegiertenversammlung des Weißen Rings, Deutschlands größter Opferschutzorganisation, im sächsischen Radebeul für vier  weitere Jahre in den Bundesvorstand des Vereins gewählt worden. Oetker unterstützt den Weißen Ring schon seit 2002 als Mitglied des Bundesvorstands.

Richard Oetker  (Foto: Dr. August Oetker KG)

Richard Oetker
(Foto: Dr. August Oetker KG)

Nach seiner Wahl möchte sich der 63-Jährige dafür einsetzen, dass das Opferentschädigungsgesetz nicht zum Nachteil der Opfer von Straftaten geändert wird:
„Als angesehener Dialogpartner der Politik werden wir uns dafür einsetzen, dass Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz nicht gekürzt werden. Im  Gegenteil, wir treten dafür ein, dass auch Stalking als Tatbestand in das Opferentschädigungsgesetz aufgenommen wird.“

Nach dem Opferentschädigungsgesetz erhalten alle, die Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs werden oder durch dessen rechtmäßige Abwehr  verletzt werden und dadurch eine gesundheitliche Schädigung erleiden unter  bestimmten Voraussetzungen Leistungen vom Staat. Der Leistungskatalog umfasst  zum Beispiel die Kostenübernahme von Behandlungsmaßnahmen und Therapien,  aber auch Rentenleistungen.

„Noch öfter als die finanzielle Unterstützung ist der menschliche Beistand notwendig und die sachkundige Begleitung auf dem Weg zu Behörden und Gerichten, damit Verbrechensopfer wieder ihren Platz inmitten der Gesellschaft einnehmen können“,  sagte Oetker. Dafür stünden die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weißen Rings. „Sie bieten Unterstützung, die  zeitlich und menschlich weit über das hinausgeht,  was berufsmäßige Helfer leisten können“, stellte Oetker heraus.