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Strom- und Energiesteuer-Spitzenausgleich

Unsichere Situation

Die ökologische Energiewende und knapper werdende Ressourcen treiben die Energiekosten und die finanziellen Belastungen für Unternehmen weiter in die Höhe.Energie sparen und Energiekosten optimieren sind wesentliche Ziele und dauerhaft notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

CEC-Energieberater Nicolas Berger: Energiekosten optimieren ist für Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor geworden.  (Foto: CEC)

CEC-Energieberater Nicolas Berger: Energiekosten optimieren ist für Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor geworden. (Foto: CEC)

Seit dem vergangenen Jahr müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die den so genannten Strom- und Energiesteuer-Spitzenausgleich wahrnehmen, einen Nachweis zur Verbesserung der Energieeffizienz erbringen. Je nach Unternehmensgröße gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese Vorgaben zu erfüllen. Die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) steht jedem Unternehmen offen. Speziell für kleinere und mittlere  Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitern und weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz, gibt es zusätzliche Alternativen. Sie können zum Beispiel jährlich Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durchführen.

Ganz gleich, für welches Nachweissystem ein Unternehmen sich entscheidet, eine Überprüfung durch eine unabhängige Konformitätsstelle ist verpflichtend. Ebenso ist die schrittweise Einführung für die Jahre 2013 und 2014 möglich.

 „Die schrittweise Einführung eines Nachweissystems sieht vor, dass die in diesem Jahr durchzuführenden Maßnahmen auf die des Vorjahres aufbauen. So hat es in 2013 bereits eine Erfassung und Analyse der eingesetzten Energieträger gegeben. Für das laufende Jahr sind zusätzlich auch alle Energie verbrauchenden Anlagen und Geräte zu erfassen und zu analysieren“, beschreibt Nicolas Berger, Energieberater der CEC-Energieconsulting GmbH, die Vorgaben.

Spätestens im kommenden Jahr müssen die Nachweissysteme im Unternehmen vollständig implementiert und zertifiziert sein. Nicolas Berger: „All diese Systeme dienen insbesondere dem Zweck, das Bewusstsein für Energieeffizienz zu schärfen sowie durch Einsparungen nachhaltig die Energiekosten zu reduzieren.“

 Vergütungsansprüche variieren

Zur Berechnung der Vergütungsansprüche werden die Arbeitgeberanteile der Rentenversicherungsbeiträge herangezogen. Laut des seit März geltenden „Beitragssatzgesetz 2014“ liegt der Beitragssatz auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr bei 18,9 Prozent. „Die Unternehmen können also mit Entlastungen in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr rechnen. Wird der Beitragssatz, wie vorgesehen, weiter abgesenkt, hat das geringere Vergütungsansprüche der Unternehmen zur Folge. Um nicht Gefahr zu laufen, sich um ein Testat zu bemühen, was am Ende des Jahres keinen Gegenwert im Sinne einer Vergütung hat, empfiehlt es sich, die möglichen Vergütungen im Vorfeld prognostizieren zu lassen.“

 Kontext 

Die CEC Energieconsulting GmbH verfügt über Auditoren nach DIN EN ISO 50001, die den Zertifizierungsprozess in Unternehmen begleiten. Außerdem übernimmt das in Kirchlengern ansässige Unternehmen die Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1. Für einen reibungslosen Ablauf der Testierung beziehungsweise Zertifizierung fungiert CEC als Schnittstelle zum Zertifizierungsunternehmen. Die Energiespezialisten sehen sich nicht nur als Partner für die rationelle Energieverwendung, sondern unterstützen auch bei der Entlastung durch den möglichen Spitzenausgleich.

 

Weitere Informationen: www.cec-energie.de

 

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