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steco-system-technik

Laserschweißen verbindet

Seit über 20 Jahren nutzt die Hamburger Dentalfirma steco-system-technik das Laserschweißen zur Herstellung gasdichter Kapseln aus Titan für magnetische Halteelemente auf Zahnimplantaten. Die Herstellung dieser Medizinprodukte erfolgt am Standort Lemgo, wo seit 1997 Laserschweißen auch als Dienstleistung angeboten wird. 

Vorher / Nachher

Vorher / Nachher: Ob kleine Wellen, filigrane Kapseln oder dünnwandige Deckel, mit dem Laser können Teile verbunden werden, die sonst nicht schweißbar wären.

Laserschweißen als Schlüsseltechnologie
Das Schweißen mit gebündeltem Licht ist für Steco eine Schlüsseltechnologie, die das Unternehmen nicht nur für seine eigenen Produkte nutzt, sondern auch als Dienstleistung für andere Firmen anbietet. Denn das Verfahren kann viel mehr als nur Titankapseln gasdicht zu schließen. Mit dem Laser lassen sich nicht nur Teile verbinden, sondern es können auch Schichten und Kanten mit Hilfe von Zulegematerial aufgebaut werden. Verschlissene Schneidwalzen und ausgebrochene oder zu ändernde Kanten an Spritzgusswerkzeugen zählen zum täglichen Aufgabenspektrum. Zu Steco kommen Kunden mit Werkzeugen in unterschiedlichsten Dimensionen, vom Streichholzschachtelformat bis zur Größe einer Europalette, und manche gehen auch noch darüber hinaus. Mit dem hauseigenen Gabelstapler werden auch schwere Teile bewegt. So sind unter den Kunden regelmäßig Unternehmen aus dem Werkzeug- und Formenbau, die hier ihre Werkzeuge reparieren oder ändern lassen. „Laserschweißen verhindert lange Ausfallzeiten, eilige Aufträge können innerhalb kurzer Zeit direkt mitgenommen werden“, so Mario Fettkenhauer. Und ab und zu sind auch außergewöhnliche Teile, wie ein Zylinderkopf oder der Kessel einer Dampfmaschine dabei.

Geeignet auch für temperatursensible Serienteile 
Für Hersteller aus der Medizintechnik und anderen Branchen schweißt Steco Einzel- und auch Serienteile. Mit einer CNC-gesteuerten Rundachse und zwei gesteuerten Dreiachs-Portalen lassen sich auch kleinste Teile aus anspruchsvollen Werkstoffen verschweißen. Da das Laserschweißen einen sehr geringen Wärmeeintrag in das Material hat, lassen sich ebenso sehr feine Geometrien verzugsfrei verbinden. Egal ob kleine Wellen, filigrane Kapseln oder dünnwandige Deckel, mit dem Laser können Teile verbunden werden, die sonst nicht schweißbar wären.

Durch die Erfahrungen aus der Medizintechnik ist eine chargengenaue Dokumentation für Steco jederzeit möglich. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO  9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert.

Mario Fettkenhauer freut sich auf die FMB: „Gerne informieren und zeigen wir vor Ort, was wir alles mit dem Laser schweißen können.“

Weitere Informationen: www.laser-owl.de und auf der FMB Halle 20, Stand Info 6