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Standortvorteil durch moderne Internetverbindungen

Wirtschaftsinitiative fordert weitergehenden Investitionsplan für Kommunen

 Der Arbeitskreis „Bestandsentwicklung, Neuansiedlungen und Infrastruktur der Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford (IWKH) hat in seiner konstituierenden Sitzung im Herforder Rathaus ein Lehrrohrkonzept für einen weiteren Ausbau mit Glasfaser angeregt. Arbeitskreismitglied Fritz Elbracht forderte einen Masterplan für die Erschließung neuer Gewerbe- und Wohngebiete mit der zukunftsträchtigen Breitbandtechnik.

Geschäftsführer der IWKH, Klaus Goeke:  "Das gute Ergebnis ist der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsinitiative, der Kreiswirtschaftsförderung und den Städten und Gemeinden des Kreises zu verdanken".

Geschäftsführer der IWKH, Klaus Goeke:
„Das gute Ergebnis ist der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsinitiative, der Kreiswirtschaftsförderung und den Städten und Gemeinden des Kreises zu verdanken“.

Zunächst verdeutlichte der Geschäftsführer der MICUS Management Consulting GmbH, Dr. Martin Fornefeld, dass die Telekom Deutschland GmbH einen eigenwirtschaftlichen Ausbau fast des gesamten Netzes im Kreis Herford bis 2016 realisiert. Lediglich die Orte Ostkilver und Rehmerloh werden durch andere Anbieter mit Hilfe von Fördermitteln ausgebaut, dafür schon 2014. Nach Informationen des Beratungsunternehmens werde kein anderer Kreis in Deutschland in diesem Umfange ausgebaut. Dieses erfolge nur, weil der Kreis Herford das Vorhaben stark forciert habe. Auf diese Weise habe der Kreis eine gewisse Marktmacht erhalten und bei der Telekom eine Investition in Höhe von ca. 9 Mio. € ausgelöst. Insgesamt werden von 200 Kabelverzweigern allein 193 im ganzen Kreisgebiet durch die Telekom aufgerüstet. In Löhne, Herford und Hiddenhausen läuft der Ausbau bereits. Laut dem Geschäftsführer der IWKH, Klaus Goeke, ist das gute Ergebnis der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsinitiative, der Kreiswirtschaftsförderung und den Städten und Gemeinden des Kreises zu verdanken. Auch die gute Beratung durch MICUS und deren Nachverhandlungen mit der Telekom hätten dazu geführt, dass ein Ausbau in dieser Dimension erfolge.

Die Arbeitskreissprecher Bürgermeister Rüdiger Meier und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, Harald Grefe, verdeutlichten, dass der Kreis Herford durch die umfassende Ausbauplanung einen erheblichen Standortvorteil  gewinnt.  Der Vorteil müsse genutzt werden, um weitergehende Planungen wie ein Lehrrohrkonzept (Backbone) zu verfolgen. Der Kreis Herford würde dann ein besonders attraktiver Standort für die Ansiedlung von Unternehmen und die Gewinnung von Fachkräften werden.

Dieter Wulfmeyer, Wirtschaftsförderer der Stadt Herford und ebenfalls einer der Sprecher des Arbeitskreises, wies darauf hin, dass die Stadt Herford bereits bei der Erschließung des neuen Gewerbegebiets im Heidsiek eine Mitverlegung von Leerrohren für die Verlegung von Glasfaserkabeln realisiert.

 

 

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