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Spitzencluster it´s OWL

Mensch-Maschine-Interaktion: Quelle_Heinz_Nixdorf_Institut

Mensch-Maschine-Interaktion: Quelle_Heinz_Nixdorf_Institut

Großer Nutzen für das verarbeitende Gewerbe

Der Erfolg im Spitzencluster-Wettbewerb bringt große Impulse für die Regionalentwicklung und Chancen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in OWL. Im Cluster Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL) entsteht eine neue und innovative Technologieplattform zum Thema „Industrie 4.0“. Sie wird für das gesamte verarbeitende Gewerbe in OWL von großem Nutzen sein.

 Industrie 4.0 für alle

Die Verknüpfung von Forschung und Technologietransfer in die breite Anwendung ist in den 15 Spitzenclustern in Deutschland einmalig. In den „Querschnittsprojekten“ des Spitzenclusters it’s OWL entwickeln die Forschungseinrichtungen neue Technologien und Methoden zur „Selbstoptimierung“, „Mensch-Maschine-Interaktion“, „Intelligenten Vernetzung“ und „Energieeffizienz“ sowie zum „Systems Engineering“.
Diese Technologien sind Grundlage für intelligente und effizientere Maschinen und Anlagen. Ziel ist es, die Entwicklung, Einrichtung, Wartung und Haltbarkeit von Maschinen und Anlagen signifikant zu verbessern. Ihre Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Ressourceneffizienz werden erhöht, neue Funktionen und eine moderne, intuitive Bedienung werden den Benutzern helfen.
Beispielsweise können Unternehmen zukünftig eine vorausschauende Wartungsplanung realisieren, die sich an dem tatsächlichen Verschleiß und nicht mehr an fest vorgegebenen Wartungsintervallen orientiert. Aber auch für den intelligenteren Umgang mit Energie im Produktionsprozess werden entsprechende Methoden sowie Hardware- und Softwarelösungen zur Verfügung gestellt.
Von den Ergebnissen der Projekte können alle Unternehmen in OWL profitieren, die ihre Produkte und Produktionssysteme intelligenter machen wollen. Die Wirksamkeit der Technologien und ihr Einsatz in der Praxis werden derzeit in Kooperation mit Unternehmen erprobt. Die neuen Technologien und Methoden sollen ab Juli 2014 durch Transferprojekte in Unternehmen eingeführt werden. Dabei werden interessierte Unternehmen durch die Forschungspartner von it´s OWL unterstützt, deren Einsatz durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Insgesamt stehen fünf Millionen Euro aus der Spitzencluster-Förderung für Transferprojekte bereit (bis zu 100.000 € pro Projekt).

 Der Transfer beginnt jetzt

Schon jetzt können sich interessierte Unternehmen über neue Entwicklungen und Potenziale der Technologieplattform informieren. Beispielsweise auf dem it´s OWL Gemeinschaftsstand auf der FMB Zuliefermesse Maschinenbau (Halle 21, B12). Beteiligt sind das CoR-Lab und das CITEC der Universität Bielefeld, das Heinz Nixdorf Institut (Universität Paderborn), das Institut für industrielle Informationstechnik (Hochschule OWL) sowie Fraunhofer IPT und Fraunhofer IOSB-INA.

Im Rahmen des OWL Forums für Technologie und Innovation „solutions“ finden im Herbst 28 Veranstaltungen zu aktuellen Entwicklungen in den unterschiedlichen Technologiefeldern statt, wie beispielsweise Mensch-Maschine-Interaktion (29. November). Weitere Informationen zum Programm: www.solutions-owl.de, weitere Veranstaltungshinweise unter www.its-owl.de.

 Das Technologie-Netzwerk: Wegbereiter für Industrie 4.0

Mit dem Technologie-Netzwerk it´s OWL definieren 174 Clusterpartner die Leistung des Industriestandorts Deutschland neu. Weltmarktführer entwickeln gemeinsam mit Forschungseinrichtungen in 45 Projekten intelligente Produkte und Produktionssysteme, die das Leben leichter machen: Sie interagieren mit ihrem Umfeld und passen sich diesem selbstständig an. Sie bewältigen auch unerwartete Situationen und antizipieren auf Grundlage von Erfahrungswissen die Wirkungen unterschiedlicher Einflüsse.
Die Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Hightech-Produktionsstandorts Deutschland. it´s OWL wurde 2012 im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet und gilt als Vorreiter für Industrie 4.0. Die vierte industrielle Revolution treibt die Digitalisierung der Produktionstechnik im Sinne einer intelligenten Fabrik voran, die sich durch Wandlungsfähigkeit, Individualisierbarkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse auszeichnet.

 

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