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Partner-Treffen WIRTSCHAFT LIVE

Austauschen und voneinander profitieren

Zum mittlerweile sechsten Partner-Treffen WIRTSCHAFT LIVE trafen sich jetzt gut 90 Partner des Portals „Das kommt aus Bielefeld“ (DKAB). Gastgeber war das Bielefelder Unternehmen Metallit, das seit Oktober letzten Jahres im Gewerbegebiet Niedermeyers Hof in Oldentrup angesiedelt ist.

Das kommt aus Bielefeld

Zeit für neue und alte Kontakte: Gut 90 Unternehmensvertreter trafen sich im modernen Unternehmensgebäude von Metallit.
Foto: WEGE/ Susanne Freitag

Kontakte knüpfen, sich in lockerer Atmosphäre austauschen und Ideen entwickeln – das Motto des Veranstaltungsformats kommt bei den Partnern, die sich im Netzwerk „Das kommt aus Bielefeld“ engagieren, gut an. „Die Community der aktiven Unternehmen nutzt die Möglichkeit zum Kennenlernen und Netzwerken sehr gerne“, sagte WEGE-Prokuristin und Projektleiterin Brigitte Meier zum Auftakt im Hause Metallit.
In seiner kurzen Eröffnungsrede bekannte sich Metallit-Geschäftsführer Andreas Schwerdt, der das Unternehmen gemeinsam mit seinen beiden Kindern führt, zum Standort. Das im Oktober 2016 bezogene moderne Unternehmensgebäude ist ein deutlicher Beleg dafür. Gleichzeitig betonte der Familienunternehmer die ständige Herausforderung, auf veränderte Märkte mit innovativen Konzepten zu reagieren. Ein Beispiel dafür sei das neue Geschäftsfeld LED-Beleuchtung für gewerbliche Nutzungen, welches noch weiteres Wachstumspotenzial schaffe. Die Bielefelder handeln seit 50 Jahren mit Produkten für gewerbliche Kunden wie Werkstätten und Instandsetzungsbetriebe, wie zum Beispiel Schmier- und Reinigungsmittel, Korrosionsschutzsprays, Arbeitsschutzkleidung und Werkzeuge.

Oberbürgermeister Pit Clausen lobte in seiner Rede das Engagement des Familienunternehmens und seine besondere Unternehmenskultur. „Ich bin auch ein wenig stolz, das Sie ein Unternehmen repräsentieren, dass dem Standort Bielefeld treu geblieben ist“, so der Oberbürgermeister. Der sich auch sehr positiv über die Standortkampagne äußerte: „Ich freue mich, das sich das Portal etabliert hat und sich innerhalb der lokalen Wirtschaft einer großen Beliebtheit erfreut. Dank der Unterstützung der mehr als 70 Partnerunternehmen zeigt „www.das kommt aus Bielefeld“, wie stark unsere Wirtschaft in Bielefeld ist“, so Pit Clausen. Der Wirtschaftsstandort Bielefeld mit gut 336.000 Einwohnern habe sich sehr ordentlich entwickelt. Die Zuzüge seien positiv. Menschen aus sehr unterschiedlichen Motivlagen und verschiedenen Milieus hätten sich in den letzten Jahren für die Stadt entschieden. Mit 190.000 Beschäftigungsverhältnissen könne die Stadt auf eine bisher noch nie erreichte Zahl verweisen. Gleiches gelte für das Gewerbesteueraufkommen.
Gleichzeitig appellierte das Stadtoberhaupt für mehr Akzeptanz, wenn es darum gehe, neue Flächen für Wohnraum und Gewerbe zu schaffen. „Hier geht es um Wachstum und um die Schaffung weiterer Arbeitsplätze. Dieses Wachstum ist eine Chance, um den Wohlstand zu sichern und zu mehren. Wachstum ist ein Zeichen dafür, dass es gut läuft und damit ein Grund zur Freude. Besetzen Sie dieses Thema positiv,“ so Pit Clausen.

Fester Bestandteil von WIRTSCHAFT LIVE ist eine moderierte Gesprächsrunde, in der DKAB-Partner kurz zu Wort kommen.
Katharina Schwerdt, Geschäftsleitung Metallit GmbH, repräsentierte nicht nur das Familienunternehmen, sondern auch die 2015 gegründete kaëll GmbH, die hochwertige und umweltfreundliche Haushalts- und Textilpflegeprodukte entwickelt. „Uns ist es wichtig, Produkte anzubieten, die alles, was uns lieb und teuer ist, möglichst schonend reinigen. Unser langjähriges Know-how im Bereich Reinigungsmittel war hier sehr hilfreich und unserer neuen Geschäftsidee besonders förderlich“, so die Jungunternehmerin.
Mit Hans-Dieter Sonntag, Geschäftsführer der Hanfwolf GmbH & Co. KG, begrüßte Brigitte Meier ein Traditionsunternehmen. Das Bielefelder Handels- und Serviceunternehmen für Seile, Hebetechnik, Folien und Verpackungen hat hier vor kurzem einen Erweiterungsbau eröffnet. Der Unternehmer hegt jedoch weitere Expansionspläne: „Aktuell planen wir einen zweiten und dritten Bauabschnitt“, so Hans-Dieter Sonntag.
Start-up Stephan Fischer, der gemeinsam mit Nikolai Soentgerath und Christian Klarhorst im letzten Jahr die Khador GbR gegründet hat, erläuterte die Herausforderungen eines Gründers. Bei der Beschaffung geeigneter Firmenräume konnten die Jungunternehmer auf die Hilfe der WEGE setzen, so dass die Produktion von individuellen High-End-Lautsprechern mit hoher Klangqualität bereits begonnen hat. Das Besondere ihrer beim OWL-Businessplan-Wettbewerb ausgezeichneten Geschäftsidee: Die Gründer haben Erfahrungen aus der Tontechnik, der Produktionstechnik und IT zu einem innovativen Produkt zusammengeführt. „Wir passen Größe, Design und Ausstattung der Lautsprecher an die Wünsche der Kunden an und werden so der steigenden Nachfrage nach individualisierten Produkten gerecht“, beschreibt Stephan Fischer das Alleinstellungsmerkmal.

„Unser Ziel ist es, für die mitwirkenden Unternehmen
verschiedene Mehrwerte zu schaffen“

Brigitte Meier nutzte die Veranstaltung auch, um über neue Ideen und weiteres Engagement zu informieren. „Unser Ziel ist es, dass sich durch verschiedene Aktivitäten die mitwirkenden Unternehmen unserer „Das kommt aus Bielefeld-Community“ noch besser kennen lernen und daraus Vorteile erzielen. Sie sollen voneinander profitieren“, so die Projektleiterin. Deshalb setzen die Macher neben Live-Erlebnissen auch auf verschiedene Angebote auf dem Portal „Das-kommt-aus-Bielefeld“. So können sich nicht nur alle Partner mit ihren Produkten und Dienstleistungen präsentieren, seit neuestem gibt es auch eine Möglichkeit, das Netzwerken online zu verbessern. Die Partnerunternehmen, die sich finanziell am Projekt beteiligen, können hier alle ihre Aktivitäten und Veranstaltungstermine kommunizieren und sich so untereinander noch gezielter informieren.
Mehr Gewicht wird auch der Bielefelder Start-up- und Gründerszene zuteil. Jungen Unternehmen steht auf dem Portal eine entsprechende Plattform zur Präsentation zur Verfügung, um so weitere Bekanntheit zu generieren.
Weiteres Engagement, um Fachkräfte in der Umgebung auf Bielefeld aufmerksam zu machen, ist zudem geplant. So zeigt die Standortkampagne in diesem Jahr erneut auf verschiedenen Jobmessen Präsenz.