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Netzwerk VDI OWL

Das jährlich stattfindende Veranstaltungsformat ing.meet.ing setzt sich mit aktuellen Fragestellungen auseinander und diskutiert Themen wie die Verbindung von Technik und Gesellschaft.  (Foto VDI OWL)

Das jährlich stattfindende Veranstaltungsformat ing.meet.ing setzt sich mit aktuellen Fragestellungen auseinander und diskutiert Themen wie die Verbindung von Technik und Gesellschaft.
(Foto VDI OWL)

Wissen attraktiv machen

Kreativ, kompetent, kommunikationsstark: Eigenschaften, die den Verein Deutscher Ingenieure OWL (VDI) e.V. treffend beschreiben. Das Netzwerk ist nicht nur intern hervorragend vernetzt, sondern dockt auch an andere regionale Netzwerke an. Ziel ist es, einen Mehrwert zu schaffen für die gut 3700 Mitglieder des VDI OWL.

„Wir gelten als lebendiges und aktives Netzwerk" Dr.-Ing. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, Vorsitzende des VDI OWL. (Foto VDI)

„Wir gelten als lebendiges und aktives Netzwerk“ Dr.-Ing. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, Vorsitzende des VDI OWL. (Foto VDI)

 

Es gibt Ereignisse, die über die Grenzen der Region wahrgenommen werden und für Gesprächsstoff sorgen:  So geschehen im Sommer diesen Jahres als der VDI OWL zur Talk Lounge eingeladen hatte. Ein neues und außergewöhnliches Veranstaltungsformat, wo Vertreter von Unternehmen als Fördermitglieder und Sponsoren und Hochschulen in lockerer Atmosphäre aufeinandertreffen und hier eine Vernetzung für gemeinsame Aktivitäten zu schaffen.

„Wir gelten als lebendiges und aktives Netzwerk und sind bekannt für unsere Experimentierfreude“, sagt . Dr.-Ing. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, Vorsitzende des VDI OWL. Die FH-Professorin sieht insbesondere in den drei Schwerpunkten Expertennetzwerk, Frauen und Talentförderung eine starke Basis für die erfolgreiche Arbeit, geleitet von dem Ziel, Wissen attraktiv zu machen.

„Als Expertennetzwerk ist uns daran gelegen, Impulse durch Veranstaltungen  zu setzen und dabei unsere Verantwortung als Ingenieure zu zeigen“, sagt die Vorsitzende.

Das jährlich stattfindende ing.meet.ing ist so ein Format, bei dem Mitglieder und Gäste über aktuelle Fragestellungen und die Verbindung von Technik und Gesellschaft diskutieren. Verschiedene Fachkreise für Studierende und Jungingenieure dienen dem Wissensaustausch und der Vernetzung. Das Youngster-Treffen eröffnet insbesondere neuen Mitgliedern gute Möglichkeiten für einen Einstieg.

 „Über allen Aktivitäten steht die Motivation, unseren Mitgliedern einen Mehrwert zu schaffen und ihnen Möglichkeiten des Wissensaustausches zu eröffnen“, so Eva Schwenzfeier-Hellkamp.

Mit mehr als 180 Veranstaltungen im Jahr schaffen die Ostwestfalen mit den verschiedensten Formaten wie Diskussionen, Exkursionen, Symposien und Workshops ideale Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Weitere Kompetenzen stehen den Mitgliedern über das bundesweite VDI-Netz zur Verfügung.
Im Schwerpunkt „Talente“ setzt  der VDI OWL verschiedene Formate um, die allesamt das Ziel haben, Kinder und Jugendliche möglichst früh für die Technik zu begeistern. Das beginnt bereits bei den Vierjährigen – das neue Format VDIni spricht Kindergartenkinder sowie Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren gezielt an. Das Haus der Kleinen Forscher bringt die Technik in die Kitas. Ältere Kinder und Jugendliche bekommen mit dem Projekt Zukunftspiloten Zugang zum Thema Faszination Technik, das regionalspezifisch mit hier ansässigen Unternehmen durchgeführt wird. „Mit unseren Angeboten für Kinder und Jugendliche ist es uns gelungen, auch eine schulische Lücke zu schließen und so neue Einblicke zu eröffnen“, erklärt Professorin Schwenzfeier-Hellkamp.

„Gute Ideen werden nach gemeinsamer Diskussion schnell umgesetzt“

Der starken Präsenz von Frauen im VDI wird im dritten Schwerpunkt Rechnung getragen. Das Netzwerk Frauen im Ingenieurberuf ist auf regionaler und überregionaler Basis aktiv. Spezielle Workshops sollen Ingenieurinnen miteinander vernetzen und ihnen Möglichkeiten des Austausches und des Weiterbildens bieten. Eine Idee, die spontan ein Erfolg wurde, war der 2010 erstmals verliehene Preis „Ingenieurin des Jahres“.

 „Regelmäßiges Brainstorming untereinander und ein reger Austausch mit den Mitgliedern sind uns wichtig. Neue Anregungen und Ideen führen dazu, dass wir immer wieder auch neue Formate begründen können“, sagt Dr.-Ing. Schwenzfeier-Hellkamp. Hier kommen den Ostwestfalen verschiedene Stärken zugute: Neben einer großen Portion Experimentierfreude, bringen sie jede Menge Kreativität und Mut zu außergewöhnlichen Entscheidungen und Umsetzungen mit. „Gute Ideen werden nach gemeinsamer Diskussion schnell umgesetzt. Wenn wir von einem Projekt überzeugt sind, setzen wir alles daran, es auch umzusetzen“, sagt die Ingenieurin und fügt hinzu: „Wir haben das Glück, Frauen und Männer in unserem Netzwerk zu haben, die begeisterungsfähig sind, die eine intrinsische Motivation haben, gemeinsam etwas zu bewegen. Der vorhandene Gestaltungsspielraum eröffnet unendliche Möglichkeiten.“

Vernetzt in verschiedene Richtungen

Offen und mit dem Blick über den Tellerrand sucht das Netzwerk auch den Kontakt zu anderen regionalen Netzwerken, mit dem Ziel, Synergien für beide Seiten zu nutzen, und so den Mitgliedern einen Mehrwert zu generieren.

Weitere Informationen: www.vdi.de/owl