| 10. Juni 2010 | |||
| Geldanlag: Zeit für wahre Werte | |||
Steigende Staatsschulden bilden den Nährboden für Inflation. Anleger sollten jetzt die Weichen für den realen Erhalt ihres Vermögens stellen. Griechenland ist fast bankrott. Brisant ist die Lage in Irland, Portugal und Spanien. Die USA planen 2010 eine hohe Neuverschuldung. Auch in Großbritannien und Frankreich steigen die Schulden. Deutschland steht zwar noch relativ gut da, aber auch bei uns erreicht die staatliche Kreditaufnahme einen Nachkriegsrekord. Die Folge: Es wird Geld „gedruckt“. Und das nicht zu knapp. Die Notenbanken der USA, Großbritanniens und Japans betreiben eine Politik der „quantitativen Lockerung“. Weil der Leitzins der Notenbanken bereits fast auf null gesetzt wurde und weiterhin eine expansive Geldpolitik angesagt sei, kaufen vermehrt die Notenbanken die Anleihen ihres Staates. Das Problem dieser Politik wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, was Geld „wert“ ist. Nämlich: Eigentlich nichts. Man kann es nicht essen. Es besteht nur aus billigem Material – oder nicht mal das, sondern nur als „Buchgeld“. Geld erhält seinen Wert dadurch, dass man sich dafür Güter kaufen kann. Würde ein Staat beliebig viel Geld drucken, stünde immer mehr Geld einer konstant oder weniger schnell wachsenden Menge an Gütern gegenüber. Geld wäre nicht mehr knapp. Die Folge: Inflation. Um das zu verhindern, gibt es unabhängige Notenbanken wie die EZB, deren Aufgabe die Sicherung der Geldwertstabilität ist. Nur wenn die Geldmenge nicht schneller wächst, als die Gütermenge, behält Geld seinen Wert.
Mit Sachwerten auf die Inflationsgefahr reagieren
Die Zeichen stehen also auf Inflation – zumindest mittel- bis langfristig. Anleger, die dieses Szenario sehen und darauf reagieren wollen, haben die Möglichkeit, auf Sachwerte zu setzen. „Eine einfache und flexible Möglichkeit in Sachwerte zu investieren, bietet der Fonds DWS Sachwerte“, so AWD-Seniordirektor Achim Türke. Der Fonds wird federführend vom erfahrenen Anlagestrategen Klaus Kaldemorgen verwaltet. Das Fondsmanagement investiert das Kapital in Aktien, Immobilienbeteiligungen, Rohstoffpreise und -aktien, Edelmetalle und inflationsgeschützte Anleihen. „So können wir flexibel auf Inflationstendenzen und die unterschiedliche Intensität der Geldentwertung reagieren“, erklärt Kaldemorgen die Strategie. Inflationsgeschützte Anleihen schließlich sind die einzige Anlageform, die eine direkte Verknüpfung mit der Inflation aufweist: Steigt die Inflation, steigt auch die Rendite dieser Anleihe. Fazit: Rund um den Globus schwappt zurzeit eine Welle überschüssiger Liquidität. Sofern die internationalen Notenbanken dieses Geld nicht wieder „einsammeln“, droht eine Inflation. Anleger können sich auf dieses Szenario einstellen und ihr Depot mit Sachwerten ergänzen.
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