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Personal & Wirtschaft – 04/10
23. August 2010
FairJets: Private Fluggesellschaft ist flügge und hebt ab

Flugkapitäne aus Leidenschaft: Dr. Ing. Dirk Bruse (links) und Joachim Krüger (rechts) betreiben die Luftverkehrsgesellschaft FairJets am Flughafen Paderborn-Lippstadt.

Die private Fluggesellschaft bringt Unternehmer, Stars und Sternchen direkt ans Ziel.
Mit zunehmender Erholung der deutschen Wirtschaft startet auch das Unternehmen FairJets immer häufiger in die Lüfte, denn Geschäftsleute wissen das Angebot der Fluggesellschaft für Privatflüge zu schätzen. Ansässig am Flughafen Paderborn-Lippstadt agiert das Unternehmen weltweit und zählt Firmeninhaber und Führungskräfte sowie Stars und Sternchen zu den Passagieren. Dr.-Ing. Dirk Bruse und Joachim Krüger haben FairJets in 2008 gegründet. Die beiden Unternehmer führten bereits viele Jahre erfolgreich eine Luftfahrtgesellschaft am Flughafen Paderborn/Lippstadt mit mehr als 100 Mitarbeitern, bis sie in 2005 das Unternehmen verkauften. Nach einer Auszeit beschlossen Sie den  Neustart und erworben die „Dix Aviation“ am Paderborner Flughafen, die zwischenzeitlich in der FairJets aufgegangen ist. Heute zählt das Unternehmen bereits zehn feste und einige freie Mitarbeiter. Drei Maschinen betreibt FairJets momentan am Paderborner Airport: eine Bombardier „Challenger 300“, eine Cessna „Citation CJ1“ sowie eine Cessna „Citation CJ3“, weitere Maschinen chartert das Unternehmen hinzu. Und im Herbst erweitert das Unternehmen seinen Flugpark um eine „G4“ von Gulfstream.

 

„Für Geschäftsreisende ist das Chartern von Privatjets eine lohnende Sache“, erläutert der gelernte Speditionskaufmann Joachim Krüger. Ein Flug von Paderborn nach Zürich dauert ca. eine Stunde und kostet ab 3.000 Euro –  ob für eine oder für fünf Personen, spielt dabei keine Rolle. Und egal wann: Der Kunde bestimmt Zeit und Ort. „Gerade für Unternehmer die an Orte fliegen müssen, die nur schwer mit Linienflügen erreichbar sind, macht diese Art zu reisen Sinn“, sagt Krüger. So nutzt zum Beispiel ein Abfüllanlagenhersteller aus dem Ruhrgebiet gerne die Möglichkeit, seine modernste Anlage seinen potentiellen Kunden zu präsentieren. Die steht allerdings in Ungarn. Mit einem gecharterten Privatflugzeug ist so eine Betriebsbesichtigung schnell und effizient erledigt. In der Öffentlichkeit wird diese Art von geschäftlichen Reisen gerne mit Verschwendung in Verbindung gebracht. Für Unternehmer ist es jedoch eine wirtschaftliche und intelligente Form des Reisens. Keine Wartezeiten, kein Terminstress, Unabhängigkeit von Flugplänen und die Möglichkeit auch mal kurzfristig umbuchen zu können, sind Vorteile, die im klassischen Linienflugbetrieb nicht denkbar sind. 

 

Aber auch das Management der Flugzeuge gehört zum Geschäft von FairJets. Diplom-Ingenieur Dirk Bruse bringt es auf den Punkt: „Ein cleveres, und professionelles Management von Flugzeugen wird dem Eigentümer viele tausend Euro sparen und den Kapitän der Maschine enorm entlasten“, weiß Bruse, der selbst schon mehr als 8000 Flugstunden im Flugbuch hat. Der Pilot aus Leidenschaft hat schon Arnold Schwarzenegger, Johnny Depp und Robbie Williams geflogen. Prominente gehören auch heute noch zu den täglichen Kunden der Fluggesellschaft. „Die fliegen eben nicht mit Air Berlin“, schmunzelt Bruse.

Bruse und Krüger haben trotz ihres Erfolges nicht die Bodenhaftung verloren. Sicherheit und kontinuierliche Verbesserungen stehen jeden Tag wieder auf der Agenda. Sie entwickeln Konzepte für steuerliche Vorteile für Investoren und überlegen, wie sie den Piloten von Privatflugzeug-Inhabern, das Arbeiten und Leben erleichtern können. Unterm Strich geht es den beiden täglich um ein faires Miteinander und dem Ziel, die Kunden früher nach Hause zu bringen, als dies ein Linienflug jemals möglich machen könnte.

Weitere Informationen: www.fairjets.com

 



 

 



 



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