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Nachgefragt „Auf die wachsenden Ansprüche reagieren“

Hans-Jochen Grüter: „Know-how und Erfahrungen sind die Grundlage vieler Innovationen.“

Hans-Jochen Grüter: „Know-how und Erfahrungen sind die Grundlage vieler Innovationen.“

Mit neuen Farbstoffmodifikationen und innovativen Konzepten zum Schutz von Betonoberflächen hat die BETRA Beton- und Baustoffverfahrenstechnik GmbH Erfolgsgeschichte geschrieben. Geschäftsführer Hans-Jochen Grüter über die Markteinführung von neuen Produkten und die Erschließung neuer Absatzmärkte.

Welche Marketingstrategien und -maßnahmen verfolgen Sie bei neuen Produkten und Dienstleistungen?

Hans-Jochen Grüter: Kerngeschäft der BETRA ist ein klassisches B2B-Business. Unser Kernsortiment umfasst Spezialadditive, die Betonoberflächen vor Verschmutzung und Abnutzung schützen. Unsere Produkte optimieren die Oberflächenstrukturen und werden während des Fertigungsprozesses den zu behandelnden Werkstoffen wie Beton zugeführt. Vor allem Betonflächen werden auf diese Weise veredelt. Betriebswirtschaftlich realisieren wir bei der Veredelung großer Flächen economies of scale, weshalb der überwiegende Teil unserer Abnehmer Betonwerke und andere Großkunden sind. Neue Produkte gelangen so über bestehende Kundenbeziehungen, nach wissenschaftlicher Erprobung, entsprechenden Projektphasen und bestandenen Praxistests, zur Anwendung. Unsere Marketingstrategie zielt im Wesentlichen darauf ab, deutlich zu machen, dass wir mit unseren Leistungen auf die wachsenden Ansprüche des modernen Städtebaus antworten und Teil eines generellen Paradigmenwandels sind, der den Nützlichkeitsgedanken um ästhetische und individuelle Aspekte ergänzt. Ziel ist es, Projektpartner und Architekten über die neuen Optionen zu informieren, die unsere Additive den behandelten Werkstoffen verleihen.

Wo sehen Sie neue Absatzmärkte bzw. Zielgruppen?

Hans-Jochen Grüter: Unsere Produkte zur Oberflächenveredelung gewinnen vor allem an Wachstumsstandorten schnell an Zuspruch. Unser Hauptaugenmerk gilt daher den dynamischen Wachstumsmärkten Asiens und Osteuropas, wobei gerade Polen und Tschechien eine vielversprechende Entwicklung im Bausektor andeuten. Die europäische Wirtschaftskrise hat zwar vor allem die Bauinvestitionen zusammengeschrumpft, dürfte allerdings Schritt für Schritt überwunden werden. Damit werden kommunale Investitionen im Städtebau anziehen, was sich auch bei uns unmittelbar bemerkbar machen wird. Ich gehe davon aus, dass die Phase extremer Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand in ganz Europa ihrem Ende entgegengeht und auch die kleineren Volkswirtschaften unseres Kontinents vor einer konjunkturellen Erholung stehen. Diesen Aufschwung werden auch wir mitgestalten.

Weitere Informationen: www.betra.com

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Hans-Jochen Grüter: „Know-how und Erfahrungen sind die Grundlage vieler Innovationen.“

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