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IKK classic

Bei der Gesundheit muss der Chef Vorbild sein

85 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig, mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen – für das Privatleben und im Beruf. 

Ann-Kathrin Niermann

Ann-Kathrin Niermann, Gesundheitsmanagerin bei der IKK classic: „Wenn es um die Gesundheit der Mitarbeiter geht, sollten Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen.“

Stress, zunehmender Druck am Arbeitsplatz und die Angst um den Job belasten Mitarbeiter zusätzlich und führen zunehmend zu psychischen Krankheiten. Insbesondere Burnout wird zu einem immer größeren Problem. „Das sollten Führungskräfte unbedingt verhindern“, sagt Ann-Kathrin Niermann. Sie ist Gesundheitsmanagerin bei der IKK classic und betreut Unternehmen unterschiedlichster Größen und Branchen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. „Am Anfang steht immer das vertrauensvolle Gespräch mit der Betriebsleitung. Die Analyse der Gesundheitssituation, Workshops und Gesundheitstrainings sowie spezielle Seminare für Führungskräfte sind unsere Bausteine“, sagt die Gesundheitsmanagerin.

Gesundheit ist auch Chefsache
Immer Power, nie Schwäche zeigen: Führungskräfte gehen teilweise über ihre Grenzen. Sie machen beispielsweise selten oder sogar keine Pausen, bewegen sich zu wenig und ernähren sich ungesund. Studien haben ergeben, dass Mitarbeiter häufig das Verhalten ihres Vorgesetzten imitieren. Gehen Chefs dann sogar noch krank zur Arbeit, hat dies Signalwirkung für die Mitarbeiter. Sie haben häufig den Eindruck, dass so ein Verhalten von ihnen ebenfalls erwartet wird. Damit sind Führungskräfte schlechte Vorbilder.

Mit gutem Beispiel vorangehen
Wenn es also um die Gesundheit der Mitarbeiter geht, sollten Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen. „Bei meiner Arbeit in den Betrieben, versuche ich Führungskräften immer klarzumachen, dass sie für die Sicherheit und die Gesundheit ihres Teams mitverantwortlich sind. Gibt es im Betrieb also Angebote wie Rückentrainings oder Seminare zum Stressabbau oder gesunder Ernährung, müssen sie unbedingt daran teilnehmen. Denn das erhöht die Akzeptanz dieser Angebote in der Belegschaft deutlich“, so Niermann.

Schnupperangebote für leichten Einstieg
Betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen Betrieben, vielleicht sogar noch in einem Bauunternehmen – wie kann das gehen? „Diese Frage höre ich immer wieder“, sagt Niermann. „Stimmt, kleinere Firmen haben zwar weniger Ressourcen, um BGM durchzuführen, doch sie sind beweglicher als große Unternehmen und können Änderungen im Arbeitsablauf schneller und flexibler umsetzen.“ Es muss aber nicht immer das große Rad sein. Für den Einstieg bietet die IKK classic zahlreiche Schnupperangebote an. In Vorträgen und Workshops, bei Gesundheits-Checks oder im IKK-Gesundheitsmobil geht es immer um die Gesundheit der Mitarbeiter. „Mehrere kleinere Betriebe können sich dafür auch zusammentun, alles ist denkbar“, so Niermann.

Weitere Informationen: www.ikk-classic.de/bgm oder telefonisch: 0571 8882-8020.