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Der Notfallkoffer

Sicherheit ist ein gutes Gefühl

Unternehmer und Privatpersonen sind gut beraten, eine vorausschauende Vorsorge zur Absicherung ihres Unternehmens, ihrer Familie und ihres Vermögens zu betreiben. Mit einem Notfallkoffer, der regelmäßig aktualisiert wird, verschafft man sich Sicherheit.

Steuerberater Peter Fehn: „Sich kümmern, das ist mein Beratungsanspruch.“

Steuerberater Peter Fehn: „Sich kümmern, das ist mein Beratungsanspruch.“

„Was wäre, wenn……Unfall, Krankheit oder Tod mich als Unternehmer oder Ehepartner trifft? Wie geht`s weiter?“ Mit dieser Problematik sieht sich jeder weitsichtige Unternehmer konfrontiert. Eine positive Antwort auf diese Frage kann die Existenz des Unternehmens sichern. Die Realität sieht vielfach anders aus: „In kleinen und mittelständischen Betrieben ist ein strukturiertes Krisenszenario regelmäßig nicht vorhanden. Ein Maßnahmenkatalog zur Fortführung des Unternehmens fehlt: Das Testament gibt es noch nicht oder es ist nicht gepflegt; Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind unbekannt“, beschreibt Peter Fehn seine Beobachtungen in der Praxis. Der Steuerberater von der FeCON Steuerberatungsgesellschaft mbH konnte sogar von einem Fall berichten, wo der Unternehmer noch nicht einmal Kenntnis über seine Blutgruppe gehabt habe.

Für Peter Fehn Anlass und Motivation genug, den sogenannten Notfallkoffer zu entwickeln und damit für den „Fall der Fälle“ gewappnet zu sein.  Fällt der Chef plötzlich für einige Zeit aus, muss umgehend durch andere Personen Handlungsfähigkeit geschaffen werden: Bei vorübergehendem Ausfall reicht der Einsatz eines kleinen Krisenstabs, der aus Ehegatte/Lebenspartner, Kindern, Teilhaber, Berater und vertraute Mitarbeiter besteht. Ist der Unternehmer langfristig zu ersetzen, ist ein großer Krisenstab unerlässlich. Hier sind zusätzliche Kräfte aus den Unternehmensbereichen und dem Beirat hinzuzuziehen.

„Wichtig ist, dass die handlungsfähigen Personen sofort nach Kenntnis des Notfalls zusammen kommen und die Situation analysieren. Rechtsanwalt, Steuerberater und andere Vertraute sind eher in der Lage, sich emotionsfreier einzubringen, während die Betroffenen oftmals „gelähmt“ sind“, so der Steuerberater.

Unmittelbar nach Kenntnis des Notfalls müssten handlungsfähige Personen den Zugriff auf den Notfallkoffer haben und zielgerichtet eingreifen können. Dieser Koffer enthält Dokumentationen für den Betriebs- und den Privatbereich schafft damit eine wichtige Grundlage für schnelles und sicheres Handeln.

„Persönliche Daten, Verfügungen und Vollmachten, Angaben zum Vermögen, Benachrichtigungen und Hinweise zur Bestattung sollten für den privaten Bereich vorgehalten werden“, empfiehlt Peter Fehn.

Zu den betrieblichen Unterlagen gehören hingegen eine Vertretungsbefugnis, EDV-Passwörter und Datensicherheit, Kalkulationsunterlagen, Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie Informationen zur Einbindung von Mitarbeitern.

Durch das Anlegen eines Notfallkoffers bereitet sich der Unternehmer wirkungsvoll auf Krisen und Notfälle vor. Ursache und Wirkung können so durch ein gutes Krisenmanagement wirkungsvoll aufgefangen werden.

 „Darum zu wissen, reicht nicht, der Notfallkoffer muss real existieren und regelmäßig gepflegt werden“, gibt Peter Fehn zu bedenken. „Fakt ist, dass viele Unternehmer aufgrund der Anforderungen im Betriebsalltag die erforderlichen Unterlagen nicht zusammenstellen und somit dem Risiko des Notfalls ausgesetzt bleiben“, so der Steuerberater weiter, der hier seine Unterstützung anbietet.

Er berät nicht nur, sondern begleitet den Unternehmer von der ersten Information bis zur Fertigstellung des Notfallkoffers. Fehn kann hier auf ein Beraternetzwerk, bestehend aus Rechtsanwalt, Notar, Bestattungsinstitut und Unternehmensberater zurückgreifen und so sicherstellen, dass alle erforderlichen Bereiche fachkompetent abgedeckt sind.Regelmäßig wird eine zeitlich terminierte Überprüfung durchgeführt. „Dieser Check ist vergleichbar mit dem TÜV, schafft Sicherheit und die sorgt für ein gutes Gefühl.“

Weitere Informationen: www.fecon-steuern.de

 

 

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