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Das WEGE-Wirtschaftsportal „Das-kommt-aus-bielefeld.de“

Auftakt zum 12. Bielefelder Mittelstandsforum mit prominenten Gästen der WEGE  (Foto: WEGE)

Auftakt zum 12. Bielefelder Mittelstandsforum mit prominenten Gästen der WEGE
(Foto: WEGE)

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Neuer Teilnehmerrekord: Mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bielefelder Unternehmen und Institutionen waren beim 12. Bielefelder Mittelstandsforum in der Stadthalle Bielefeld dabei. Es wurde Bilanz gezogen – seit 18 Monaten ist das Wirtschaftsportal www.das-kommt-aus-bielefeld.de, das WEGE-Projekt zum Stadtjubiläum, online.

Fast 200 Nachrichten informieren inzwischen auf unterhaltsame und spannende Weise auf www.das-kommt-aus-bielefeld.de über einzigartige und innovative Produkte und Dienstleistungen aus Bielefeld. Knapp 70 Unternehmen nutzen das Wirtschaftsportal als Werbeplattform. Damit liefern sie den Beweis dafür, was die Bielefelder Wirtschaft zu bieten hat und tragen diese Botschaft in die Welt: die spannenden und einzigartigen Produkte und Dienstleistungen, die Leistungen und Kompetenzen der Unternehmen in Bielefeld.

Begeistert berichteten Unternehmerinnen und Unternehmer in verschiedenen Talkrunden über ihren Werdegang, ihre Schwerpunkte und Ziele. Mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei – das vereint sowohl den Neugründer, die Nachfolgegeneration und den gestandenen Mittelständler. Darüber hinaus der Wille, die Familientradition fortzuführen und sichere Arbeitsplätze für die Beschäftigten zu schaffen. Die jungen Wilden: Sie sind Hoffnungsträger für neue Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen, sind aus den Hochschulen hervorgegangen, stehen für eine neue Unternehmer-/ Unternehmerinnengeneration. Prof. Dr. Thomas Noll (XELL AG), Joseph Metz (Height Tech GmbH), Lasse Rheingans (u+i interact GMbH) und Maren Schrötgens (GGP mbH) bestätigten – jeder aus Sicht seiner Branche, dass für einen erfolgreichen Start eine gute Idee gepaart mit dem genauen Blick für die wirtschaftliche Machbarkeit essentiell wichtig sind. Natürlich nicht zu unterschätzen – gute Infrastrukturbedingungen und geeignete Räumlichkeiten sowie engagierte und motivierte Mitstreiter. Die Nachfolgegeneration: Familienunternehmen prägen die Unternehmenslandschaft in Bielefeld, stehen für Kontinuität und Sicherheit und fühlen sich mit ihrem Standort verbunden. Allerdings ist es längst nicht selbstverständlich, dass sich aus der eigenen Familie Nachfolger/innen finden, die das Unternehmen weiterführen. Wenn es gelingt, ist es beeindruckend zu sehen, mit welchem Stolz, persönlichen Einsatz und neuen Ideen die Nachfolgegeneration das fortsetzt, wofür ihre Vorgänger die Basis geschaffen haben. Daniela Gaus, Geschäftsführerin des gleichnamigen Autohauses, berichtete über die ihr sehr am

Herzen liegende Verantwortung für die 85-jährige Familientradition:
„Es ist toll, dass man etwas fortführen kann, was die Familie begonnen hat. Wir setzen in unserem Unternehmen auf ein gutes Miteinander und haben deshalb eine sehr geringe Fluktuation. Unsere qualifizierten Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolges“. Henrike Gieselmann, Geschäftsführerin der Gieselmann Druck- und Medienhaus GmbH, erklärte ihr Erfolgsrezept: „Man muss motiviert und beweglich sein, um am Markt bestehen zu können.“

Andreas Engelhardt, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter der Schüco International KG und Neu-Bielefelder, fühlt sich sehr wohl in seiner neuen Heimat und ist überzeugt: „Mehr Selbstbewusstsein und mehr Internationalität werden den Standort Bielefeld weiter stärken“. Reinhold Schulte Inhaber und Geschäftsführer der IWN GmbH, bewegte besonders das Thema Fachkräftesicherung und die Sorge, genügend Nachwuchs im gewerblichen Bereich zu rekrutieren: „Unsere Mitarbeiter kommen wegen der bei uns gefragten Spezialqualifikationen sogar aus dem Ruhrgebiet und dem Sauerland“. Christoph Harras-Wolff, Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff-Gruppe, angesprochen auf seine Alpecin-Werbekampagne, forderte mehr Selbstbewusstsein der Bielefelder: „Aufklärerisches, markantes und ehrliches Marketing kann auch einer Stadt helfen“. Deshalb begrüßen und unterstützen diese Unternehmen aktiv das Wirtschaftsportal www.das-kommt-aus-bielefeld.de.

Das Mittelstandsforum diente darüber hinaus als Auftakt für eine neue Initiative des Vereins Bielefelder Konsens Pro Bielefeld – prominente Ex-Bielefelder als Botschafter für Bielefeld zu gewinnen. Immer da, wo sich eine Gelegenheit bietet, werden sie zukünftig über Bielefeld erzählen, über die Vorzüge und Vorteile einer tollen Stadt, in der sie geboren sind oder länger tätig waren. Die Idee dazu hatte Wilhelm Alexander Böllhoff, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens und Vorstandsmitglied im Verein Bielefelder Konsens Pro Bielefeld. Aus einem Kreis von Bielefelder Prominenten waren dabei: Christian Böllhoff, Prof. Martin Halle, Til Mette, Prof. Burkhardt Schwenker und Hans Zippert. Alle bestätigten in einer launigen Gesprächsrunde, dass sie immer wieder gerne und oft in ihre Heimatstadtzurückkehrten, an „Wohlfühlplätze von früher“, zu ihren Familien und Freunden. Sie bestätigten aus ihrer Sicht von außen vor allem die wirtschaftliche Kraft und Leistungsfähigkeit Bielefelds, die Lebensqualität und das Potenzial der Hochschulen. Es gälte, selbstbewusst diese Botschaften in die Welt zu tragen, um endlich das „Vakuum-Image“ (Til Mette) abzulegen und nicht mehr belächelt zu werden, wenn man sagte, man käme aus Bielefeld. Der Kreis der Botschafter für Bielefeld soll sukzessive wachsen.

 Wie geht es weiter mit „Das-kommt-aus-Bielefeld.de“?

„Hauptziel ist, „Das-kommt-aus-Bielefeld.de“ noch bekannter zu machen und das vor allem überregional. Weitere Unternehmen sollen als Mitmacher und Unterstützergewonnen werden“, sagt WEGE-Prokuristin Brigitte Meier. Außerdem soll sich das Portal zukünftig auf das Thema Fachkräftesicherung/Personal fokussieren. „Deshalb werden wir Schüler und Studierende stärker ansprechen. Das Forum bildete auch den Auftakt für ein Schülerprojekt, in dem die Schüler das Thema „Wirtschaft in Bielefeld“ auf anschauliche und praktische Weise behandeln und umsetzen“, so Meier weiter.
Unter dem Motto „Bielefeld zeigt sich/Bielefeld zeigt Gesicht“ sollen die Menschen in den Unternehmen in den Mittelpunkt gestellt werden. Das aktuelle Projekt hat branchenübergreifend eine neue „Gemeinschaft“ entstehen lassen.  Deshalb sollen die realen Partnertreffen unter dem Motto „Wirtschaft live“ regelmäßig fortgesetzt werden.