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Betron Control Systems GmbH

Betron-PortraitUnternehmensverbund mit nachhaltiger Schlagkraft

 Die Betron Control Systems GmbH, Spezialist für elektronische Steuerung, glänzte im Geschäftsjahr 2011 mit guten Zahlen und weiter erhöhter Lieferperformance. Einzigartig ist der neue Unternehmensverbund aus regionalen Partnern, die sich wegen gleicher strategischer Ziele zusammengetan haben.

„Wir sind wieder wir“: Mit diesem Slogan zeigte sich die Geschäftsführung der Betron Control Systems aus Enger knapp ein Jahr nach der Übernahme des Geschäftsbetriebes durch die Trennung von der Buhrs Holding auf der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau 2011 durchaus selbstbewusst. Heute kann man sagen, dass der Schritt in die Eigenständigkeit richtig und auch sehr erfolgreich war.

„Unsere Kundenstabilität, aber auch das wieder erstarkte Geschäft mit unserer ehemaligen Schwestergesellschaft, haben zu einer deutlichen Planüberschreitung bei Umsatz und Ergebnis geführt“, berichtet Heinz-Hermann Welscher, Geschäftsführer Technik und Vertrieb.

Allerdings wolle man sich hierauf nicht ausruhen, sondern weiter in Personal und Entwicklung investieren, um zusätzliche Kunden zu gewinnen. „Unseren Entwicklungsbereich haben wir mit drei zusätzlichen Entwicklern und Investitionen in EDV-Equipment weiter ausgebaut“, so Welscher. Eine erste Neuentwicklung, ein Basisjobrechner für einen Neukunden aus dem Landmaschinenbereich, konnte in diesen Tagen ausgeliefert werden.

Entscheidend für den Erfolg waren neben den wirtschaftlichen und finanztechnischen Rahmenbedingungen auch die Mitarbeiter, die anfangs nicht genau wussten, wohin die Reise mit der neuen Führungsmannschaft geht. „Sie haben alle mitgezogen“, so die Geschäftsführung, die einen transparenten und offenen Umgang mit Mitarbeitern und Betriebsrat pflegt. „Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber die Richtung und der Umgang miteinander sollte stimmen“, sagt der für Strategie und Beteiligungen verantwortliche Geschäftsführer Alf Peters.

Bereits zum Start in das „neue Leben“ war für das Führungstrio klar, dass Liefertreue, aber auch eine gute marktgerechte Preisfindung bei den Produkten strategisch nicht nur von der Leistung der Betron allein abhängig ist. „Wir wollten uns hierbei nicht nur auf die klassische Kunden-Lieferantenbeziehung verlassen und haben uns zum Ziel gesetzt, eine regional ansässige Unternehmensgruppe zu schmieden, die nahezu die gesamte Wertschöpfungskette rund um unser Endprodukt, die elektronische Steuerung, abdeckt. Viele haben uns damals belächelt“, so Alf Peters. Der Geschäftsführung ist jedoch etwas gelungen, was in dieser kurzen Zeit nicht vorstellbar schien. Sie hat regionale Partner gefunden, die die gleiche strategische Zielsetzung hatten und auch vor einer gesellschaftsrechtlichen Verflechtung nicht zurückschreckten. „Eigentlich war das ganz einfach“, freut sich Olav Stieghorst, Betron-Geschäftsführer für Finanzen und Organisation, über den Erwerb der drei Beteiligungen im letzten Jahr. „Wir haben bewusst nur Minderheitsbeteiligungen erworben, um die unternehmerische Stärke und Eigenständigkeit zu erhalten, aber gemeinsame Themen, wie Wachstumsfinanzierung oder Neukundengewinnung zusammen anzugehen.“ Mit den neuen Partnern, lab microelectronic GmbH, Minden, S.I.E. GmbH, Lage, und quicktronics GmbH aus Delbrück wickelt die neue Unternehmensgruppe von der Entwicklung, der Beschaffung der Leiterplatte, der Bestückung und der Konstruktion der Steuerungen nahezu die gesamte Wertschöpfungskette rund um mobile und stationäre elektronische Steuerungen im Verbund selbst ab. Auch der Bereich Schaltschrankbau konnte bereits von den neuen Synergien profitieren.

„Regional ist genial“, betont Alf Peters. Die Gruppe überzeugt durch kurze Wege, schnellen Austausch untereinander und gleichgerichtete Interessen zum Nutzen des Endkunden. „Wir sind sicher, dass sich die Unternehmen weiter gegenseitig im unterschiedlichen Kundenstamm ergänzen können“, ist Heinz-Hermann Welscher überzeugt. „Unsere Finanzierungspartner fanden unsere strategische Vision spannend“, berichtet Olav Stieghorst, „und waren sofort bereit, das strategische Wachstum der Partnerunternehmen zu begleiten. Durch diese neue Flexibilität können wir gemeinsam auch lagererhöhend produzieren und vermehrt vom Lager liefern.“

Den Unternehmensverbund strategisch zu ergänzen, ist ein weiteres Ziel: die Kabelfertigung und -konfektion stehen ganz oben auf der Prioritätenliste und könnte das Portfolio gut ergänzen. Denn ihre Philosophie „Wir ziehen alle an einem Strang: Für unsere Partner und Kunden“ ist nicht nur ein Slogan. Die neue Gruppe hat dieses in den letzten Monaten schon eindrucksvoll bewiesen. Betron steht heute mit seinen Beteiligungen für rund 12,5 Mio. Euro Umsatz und rund 100 Mitarbeiter, Tendenz wachsend.

Weitere Informationen: www.betron.de

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