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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Foto: Fotolia / Stratogen

Foto: Fotolia / Stratogen

Mit Strategie zu mehr Wohlergehen und  Wirtschaftlichkeit

Zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es viele Herangehensweisen.  Alle verfolgen sie dasselbe Ziel: Wirtschaftlichkeit und Wohlergehen im Unternehmen  mit einander zu vereinbaren. Was ist geschehen, damit die Polarität von Humanität und  Produktivität in eine Win-Win-Situation übergehen konnte?

Demografie, Dynamik & Komplexität. Unternehmen und Belegschaften müssen gewappnet sein für stetig steigende  Komplexität  bei  gleichzeitig  zunehmender  Dynamik  in der Arbeitswelt. Um dieser spürbaren Verdichtung gerecht zu werden und trotzdem „alles im Griff“ zu haben, sind ein vorausschauendes Selbst- und Unternehmensmanagement und vor allem eine Kultur des Vertrauens von Nöten. Unternehmen brauchen Werte, mit  denen  sich  Menschen  identifizieren  können.  Unternehmen brauchen Menschen, die gesund, leistungsbereit und arbeitsfähig sind.  Menschen,  die  am  Unternehmenserfolg  auch  unter  Marktdruck aktiv mitwirken können, wollen und dürfen. Das System Arbeit gesundheitsförderlich zu gestalten, setzt voraus, dass Mitarbeiter  und  Mitarbeiterinnen  verstehen,  welchen  Beitrag  sie  zum Unternehmenserfolg  leisten,  warum  ihre  Arbeit  Sinn  macht,  was von ihnen erwartet wird und wie sie in ihr System Arbeit handelnd, also gestaltend, eingreifen können. Die  Bevölkerungsentwicklung  in  Deutschland spielt eine weitere treibende Rolle. Die Anzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung
stehenden Fachkräfte sinkt und unsere Gesellschaft  wird  durchschnittlich  älter.  Die Folge: Am Arbeitsmarkt besteht ein starker Wettbewerb  um  die  vorhandenen  Talente. Immer mehr Unternehmen machen sich für die anstehenden Herausforderungen strategisch fit. Beispielsweise entstehen die ersten unternehmensüber- greifenden Allianzen: Unternehmen  tun  sich  zusammen,  um  gegen den  Fachkräftemangel  gewappnet  zu  sein. Die individuelle Gesundheit am Arbeitsplatz ist  ebenso  Führungsaufgabe  geworden  wie die  Erreichung  anderer  Messgrößen.  Das Thema Gesundheit ist als Erfolgsfaktor in den Chefetagen angekommen.

Vier Handlungsfelder

In  jedem  Unternehmen  gibt  es  seit  jeher Ansätze, die einer gesundheitsförderlichen Arbeitsumgebung  zuträglich  sind.  Bei  der Förderung  von  Gesundheit  als  Managementaufgabe  sieht  das  Stratogen  Beratungsmodell vier Handlungsfelder rund um das Thema „Mit Zukunft gesund““ vor.

Handlungsfeld Organisationsentwicklung

Gesundheit als Wert im Unternehmensleitbild zu  verankern,  das  BGM  in  die  Unternehmenskultur, die Unternehmensziele und Planungsprozesse zu integrieren, ist ein strategisch  wichtiger  Schritt.  Die  Definition  und Implementierung  von  Leistungskriterien  für das BGM, sowie die Abbildung des BGM in den  Managementsystemen  und  im  Controlling macht es zum messbaren Erfolgsfaktor.

Handlungsfeld Kommunikation & Marketing

Komponenten  attraktiver  Arbeitsumgebungen,  wie  flexible  Arbeitszeitmodelle, Familienorientierung,  Partizipation  und  lebenslanges Lernen, schaffen Wohlergehen. Sie  in  die  Unternehmenskommunikation sowie  das  Personalmarketing  in  Form  einer starken Arbeitgebermarke  zu  integrieren,  ist sinnvoll,  um  systematische  Fachkräftesicherung zu betreiben.

Stratogen Ressour- cen-Rondell Werk- zeuge – Verhalten   (Quelle: Stratogen GmbH)

Stratogen Ressourcen-Rondell Werk
zeuge – Verhalten (Quelle: Stratogen GmbH)

Handlungsfeld Personalmanagement

Durch  die  Orientierung  des  strategischen und operativen Personalmanagements am Unternehmensleitbild  wird  auf  der  einen Seite  Gesundheit  zur  Führungssache,  auf der Seite der Belegschaft wird sie zur Handlungskompetenz.  Im  Personalcontrolling werden Instrumente eingesetzt, um die operative Ebene mit „Daten für Taten“ zu unterstützen: Gesundheits- & Altersstrukturanalysen sowie Work-Abiltiy-Index-Befragungen bilden die Grundlage für einen lebens- phasenorientierten Personaleinsatz.

Handlungsfeld Gesundheitsförderung

Auf der Basis verschiedener Analysen werden  konkrete  Maßnahmen  zur  Verhaltens- und Verhältnisoptimierung entwickelt, um in hohen  Beanspruchungsphasen  gesund bleiben zu können. Lebensphasenorientierte Konzepte zur gesund  heitlichen Aufklärung des Individuums sowie betriebliche Einrichtungen stellen hier Möglichkeiten dar.

Fazit
Unternehmen  und  Belegschaften  auf  das gemeinsame Ziel der Wirtschaftlichkeit und des Wohlergehens auszurichten, ist aktuelle Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.  Das  Stratogen  Beratungsmodell leistet  einen  Beitrag,  dieser  Herausforderung methodisch fundiert entgegen zu treten. Strategisches Ziel aller Maßnahmen ist es,  die  Arbeitssysteme  zu  optimieren,  die Attraktivität  des  Arbeitgebers  auszubauen, die  Gesundheit,  Leistungsbereitschaft  und Arbeitsfähigkeit der Belegschaft zu fördern, um Wirtschaftlichkeit und Wohlergehen im Unternehmen  erfolgreich  miteinander  zu verbinden.

Weitere Informationen:  www.stratogen.de

 

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