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Batterieforschung in Münster

Von links: Dr. Hans Peter Buchkremer (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen), Prof. Dr. Martin Winter (WWU Münster), Prof. Dr. Ursula Nelles (Rektorin WWU Münster), Prof. Dr. Harald Bolt (Forschungszentrum Jülich, Vorstandsmitglied), Prof. Dr. Stefan Joos (Helmholtz-Gemeinschaft) Quelle: WWU/Stephanie Kaßing

Von links: Dr. Hans Peter Buchkremer (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen), Prof. Dr. Martin Winter (WWU Münster), Prof. Dr. Ursula Nelles (Rektorin WWU Münster), Prof. Dr. Harald Bolt (Forschungszentrum Jülich, Vorstandsmitglied), Prof. Dr. Stefan Joos (Helmholtz-Gemeinschaft)
Quelle: WWU/Stephanie Kaßing

Neue Impulse für die Elektromobilität

 Das Münsteraner Universitätsinstitut für Batterieforschung (Münster Electrochemical Energy Technology – MEET) wird im nächsten Jahr  Teil der Helmholtz-Gemeinschaft. Das neue Helmholtz-Institut entsteht in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und den Universitäten in Münster und Aachen.

„Diese Entscheidung ist ein Beleg für die Spitzenposition des Energieforschungsstandorts Nordrhein-Westfalen und der Wissenschaftsstadt Münster. Die Batterieforscherinnen und -forscher in Aachen, Jülich und Münster leisten seit mehr als einem Jahrzehnt einen zentralen Beitrag zu Fragen der Energiespeicherung“, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Münster schaffen wir eine Forschungseinrichtung, die auf dem gesellschaftlich bedeutenden Feld der Energieversorgung für Gesellschaft und Wirtschaft existenziell wichtige Beiträge leisten wird“, sagt Professor Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.
Die Wissenschaftsministerin bezeichnete Fragen der Energieversorgung und Mobilität als „zentrale globale Herausforderungen“. Gerade der in Münster betriebenen Entwicklung neuer Speichertechnologien komme dabei eine Schlüsselstellung zu. Das neue Helmholtz-Institut knüpft an die MEET-Forschung an und soll Anfang 2014 seine Arbeit aufnehmen. Das Land wird in der Aufbauphase bis Ende 2018 jährlich eine Million Euro sowie in die Ausstattung des Instituts insgesamt sechs Millionen Euro investieren. Danach werden 90 Prozent der laufenden Kosten vom Bund getragen. Svenja Schulze: „Die Neugründung eines Helmholtz-Instituts ist eine weitere Perle für die Grundlagenforschung in NRW und sucht ihresgleichen. Wir sind sehr stolz, dass die renommierte Helmholtz-Gemeinschaft sich für Nordrhein-Westfalen entschieden hat.“

Für Professor Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster, bringe die Universität Münster Spitzenforschung in die neue Partnerschaft ein. „Das Helmholtz-Institut Münster wird nicht zuletzt in der Lage sein, neue Impulse für die Themen Energiespeicherung und Elektromobilität zu setzen.“

Die Aufnahme des Münsteraner Instituts in die größte deutsche Forschungsgesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, stärkt die außeruniversitäre Grundlagenforschung in Nordrhein-Westfalen. Bislang gibt es drei Helmholtz-Zentren in NRW: Das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Hauptsitz in Köln und das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen in Bonn.

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