title=

mawionline

Als Gastronom in die Selbstständigkeit

Grundlagen und erste Schritte

Berufliche Selbstständigkeit im Gastronomiebereich ist der große Traum vieler Existenzgründer. Ein gemütliches Café, eine emotionsgeladene Sportsbar oder ein edles Restaurant – die Möglichkeiten sind vielfältig. Doch wie jeder andere Gründer sollte auch ein Gastronom über kaufmännische Grundkenntnisse verfügen und einen geeigneten Businessplan erstellen.

Als Gastronom in die Selbstständigkeit

Als Gastronom in die Selbstständigkeit

Welche Kenntnisse ein angehender Gastronom mitbringen muss
Noch bevor die Existenzgründung in die Wege geleitet wird, sollte sich jeder angehende Selbstständige fachgerecht beraten lassen. Kompetente Hilfe erhält man in Beratungsstellen, die sich auf Neugründungen in der Gastronomie spezialisiert haben.
Hat das Beratungsgespräch zu einem positiven Ergebnis geführt, sollte man seine kaufmännischen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen: Nur wer auch die weniger spannenden Aufgaben wie Buchführung und Kostenkalkulation beherrscht, ist in der Lage, eine finanziell stabile Gaststätte zu etablieren. Eventuelle Mängel in fachlichen Fragen sollten in jedem Fall beseitigt werden, bevor man sich selbstständig macht.
Neben einer kaufmännischen Ausbildung ist eine Kochausbildung zwar kein Muss – allerdings schadet es sicher nicht, den ein oder anderen Kniff im Kochhandwerk zu kennen. Schließlich müssen die Gäste zufrieden gestellt werden, um die Kundschaft zu wahren. Eine Kochausbildung wird sich außerdem spätestens dann als hilfreich erweisen, wenn die ersten Köche und Küchenhilfen eingestellt werden müssen.

Eine individuelle Geschäftsidee bringt langfristigen Erfolg
Sind die wirtschaftlichen Fähigkeiten und die Kochkünste auf einem geeigneten Niveau, ist der Entwurf eines Businessplans der nächste Schritt. Am Anfang dieses Plans steht die Finanzierung des Vorhabens. Der klassische Weg geht über eigene Ersparnisse. Diese Möglichkeit bringt Vor- und Nachteile mit sich, weswegen man sich auch mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten befassen sollte: So kann man ein bereits gegründetes Restaurant oder Café übernehmen oder sich anderweitig an bereits bestehenden Betrieben beteiligen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich mit anderen angehenden Gastronomen zusammenzuschließen und so das finanzielle Risiko zu streuen.

Im darauffolgenden Schritt geht es darum, eine individuelle Geschäftsidee zu finden, mit der man sich von der Masse abhebt. Hier kommt es in erster Linie darauf an, ein originelles Konzept zu erstellen, das zum einen die Wünsche der örtlichen Kundschaft berücksichtigt, sich zum anderen aber auch ausreichend von der Konkurrenz differenziert.

Die Wahl des Standortes ist ebenso wichtig: Der Gastronomiebetrieb sollte für Gäste gut erreichbar sein und genügend Stellplätze bieten. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn der Konkurrenzdruck in der unmittelbaren Umgebung nicht allzu hoch ist und die lokale Bevölkerung der Zielgruppe entspricht.

Der Speisekarte kommt ebenfalls eine enorme Bedeutung zu. Diese sollte neben klassischen Speisen und Getränken auch speziellere Wünsche beinhalten, wie etwa vegetarische oder laktosefreie Gerichte. Ein Restaurant, das nicht auf seine Kunden eingeht, wird nicht lange bestehen können. Neben der Küchenrichtung wie man sie Gasoni findet, ist auch die Art der Bedienung eine Möglichkeit, das eigene Lokal zu individualisieren: Hier kann beispielsweise zwischen Buffet oder der klassischen Bestellform à la carte variiert werden.